Freitag, 30. Dezember 2016

Mein Jahresrückblick 2016

2016... was für ein bescheidenes, sportliches Jahr! 😏 Es kann nur besser werden.


Wie gewohnt lasse ich am Ende jeden Jahres die letzten gut 360 Tage noch einmal Revue passieren. Dieses Jahr war anders wie die anderen. Statt bergauf, ging es trainingsmäßig ordentlich bergab. Sehr ungewohnt, doch vor allem frustrierend. Ich versuche der ganzen Sache noch etwas positives abzugewinnen, doch mir ist leider nix eingefallen ausser: DURCHHALTEN! 

Lustig los ging es schon mit einer Anmeldung zum Casting. Nicht ich meldete mich an, sondern minge beste Fründin... jaaaa, Du bist es trotzdem immer noch. Hahaha.
Doch schon beim Aufwärmen (geil oder?!) gab es einen Muskelbündelriss in der Wade beim Sprung gegen die senkrechte Wand. Die Aufwärmzeit wurde einfach mal nach gefühlten 3min beendet... the show must go on... da stand ich nun und wollte wenigstens einmal vorher testen wie es ist die Wand hochzulaufen. Doch dann, Peng! 
Zu diesem Zeitpunkt glaubte ich noch an eine Zerrung und humpelte den Parkour trotzdem durch. Aufgeben wäre mir zu peinlich gewesen. 😝
Gut war ich natürlich nicht, aber etwas Gutes gab es doch. Ein klein wenig Höhenangst hab ich durch diesen Einsatz sicher verloren. Das spreche ich mir zumindest so schön. Respekt an alle von meinen Facebook Bekannten die es in die Show geschafft hatten. Es war kein Kindergeburtstag. Aber ich bin definitiv durch mit solchen Shows. 

Drei Wochen gab es Rehatraining... und das Jahr startete doch erst.


Bis Pfingstfreitag lief mein Training dann auch halbwegs normal. Meine Motivation war zwar oft eine Berg-und Talfahrt, aber trotzdem schaffte ich mittlerweile einen ganz soliden strikten Press mit der 22kg Kugel (40% BW) auf rechts. Pull Up an den Ringen mit +22kg Zusatzgewicht fühlte sich auch nicht allzu schwer an. Die Beinchen hingen etwas hinterher, aber alles in allem konnte ich zufrieden sein. Bis Pfingstfreitag wohlgemerkt. Dann turnte ich unnütze Dinge nach und verletzte mich nachhaltig. Bravo, zum Kotzen... aber was soll´s. Es gibt eine Sache die mir aus diesem Unfall wieder ganz deutlich bewusst wurde: als Trainer bist Du immer auch ein Vorbild für andere und man muss tatsächlich genau überlegen zu was man im Internet aufruft oder inimiert. Irgendeine verrückte Person macht jeden Blödsinn nach... und verletzt sich. Passiert. Nun Schwamm drüber. Wen das Heranarbeiten an frühere Leistungen interessiert,  >>> HIER <<< kann man es nachlesen.

Gab es auch was Schönes dieses Jahr? Ja, natürlich. Anfang Juni, das KRABA Sommercamp auf Sardinien. Nette Aussichten und lecker Wein... Sportprogramm war hier leider für mich auch nur eingeschränkt möglich. Für alle anderen, morgens Primal Move und abends Kettlebell Training. 



Im August dann das große RKC Sommercamp in Lübeck/Travemünde. Extrem geil. Alle vier RKC Team Leader und Master Robert vor Ort. Ich war auch dieses Jahr wieder sehr froh darüber viele bekannte und lieb gewonnene, sowie auch neue Gesichter zu sehen. Unsere Community ist einfach unbeschreiblich. Verrückte Leute, die sich gern sportlich unterstützen und zusammen Spaß haben.


Was noch? Ganz klar die RKC Zertifizierungen!
Im Frühjahr meine 10köpfige Mörderwahnsinnstruppe. Es war mir ein persönliches Fest Euch alle vorzubereiten. Nie werde ich diesen Spaß und die Aufregung mit Euch vergessen. Viele von Euch werden mir sportlich noch lange über den Weg laufen, das macht mich sehr glücklich. Besonders danke ich Tim Holzäpfel für seine 100% Zuverlässlichkeit, wenn ich einmal eine Kettlebell Vertretung oder sonstige Unterstützung brauche. Ich sehe es als nicht selbstverständlich an, aber es berührt mich. 


Im Dezember dann die 2.Runde mit Anwärtern auf die RKC- Zertifizierung. Dieses Mal war ich mit in München als Instruktor dabei. Eine Aufgabe die mich jedesmal sehr erfreut. Ich liebe es zu unterrichten. Auch da bin ich sehr dankbar es in immer größerem Umfang tun zu dürfen.


Apropos unterrichten, auch in diesem Jahr war das RKC "BIG SIX" Seminar wieder großartig. Ich freue mich jedes Mal sehr zusammen mit Mark RKC von "Kettlebell Mannheim" diese lehrreichen zwei Tage zu halten. Anstrengend für Teilnehmer und Instruktor, aber auch der Spaß kommt nie zu kurz. Und da wir jedesmal zusammen so viel Spaß haben, gibt es im Oktober 2016 zum ersten Mal den Workshop "HASENHERZ - Tag der Abrechnung". Ein Knaller, ein Fest, mit genau den richtigen Teilnehmern... 


Nun mein Blick in die Zukunft... 2017 ... wird definitiv ein gutes Jahr!
Der Januar startet direkt mit zwei ausgebuchten Workshops. Das "HASENHERZ #2" musste nicht einmal öffentlich ausgeschrieben werden. Genug verrückte Freiwillige gefunden. Es wird wieder ein Mordsspaß! Danach startet (nun endlich) der 1. RKC 10-Wochen-Kettlebellkurs in Köln. Auch dieser war in sechs Tagen voll, obwohl das GYM meines sehr geschätzten Trainerkollegen Rainer Prang noch nicht einmal offiziell eröffnet wurde. Von mir ganz viel Erfolg für deinen Traum gewünscht.

Sportlich möchte ich wieder an frühere Leistungen rankommen, ohne Gedanken an eine schmerzende oder eingeschränkte Schulter. Tja, mein Langzeitziel steht immer noch aus... ich werde auch im kommenden Jahr nicht nachlassen daran zu glauben es irgendwann zu schaffen. Den nötigen Tritt in den Hintern lasse ich mir dieses Jahr von externem Fuß geben. Ich bin gespannt was dieses "Before and After" Programm mir kräftemäßig bringt. Eins weiß ich jetzt schon, anstrengend wird es werden. Irgendwie ist man in der eigenen Trainingsplanung viel zu nett zu sich. Ich werde berichten...

So, dann bleibt mir nur noch Euch allen Mitlesern einen GUTEN RUTSCH zu wünschen! Kommt gesund ins Neue Jahr. Was immer gerade zwickt, bleibt trotzdem an Euren Zielen dran. Der Erfolg ist es definitiv wert. In diesem Sinne, immer nur vorwärts guggen. Hinten ist Vergangenheit. Vorbei. 😉


Pia. 
Kettlebell-Rheinland auf Facebook

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