Mittwoch, 5. August 2015

RKC Sommercamp 2015

25./26.07.2015 am Germeringer See, bei München: 



Abschlußfoto mit Dan John

Auf dieses Wochenende hatte ich mich sehr gefreut, da es doch immer wieder schön ist seine Trainerkollegen wiederzusehen und neue kugelbegeisterte Menschen kennenzulernen. Dieses Wochenende bot  ein entspanntes Lernen voneinander, ein Austauschen von neuen Trainingserkenntnissen, ein Demonstrieren von erreichten Trainingszielen, zusammen lachen und chillen und natürlich auch gemeinsam beim Workout was schwitzen. Das muss sein! :)

Dieses Jahr fanden über 30 Leute den Weg in den Süden: von Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Erfurt bis Dresden und sogar Holland, Östereich und der Schweiz. Echt cool!

Vor zwei Jahren, beim Sommercamp 2013, nutzte ich selber noch die Gelegenheit um möglichst viel Wissen um die Kugel, Korrekturmöglichkeiten und eigenes Feedback zu bekommen, steckte ich doch mittendrin in meiner Vorbereitung zur  RKC Zertifizierung. Nun, zwei Jahre später, freute es mich außerordentlich meine Erfahrungen nun auch an andere Interessierte weitergeben zu können. 


Wir starteten am Samstag Vormittag dann auch gleich mit etwas Mobilisierung und den Progressionen zu einem explosiven Hardstyle Swing. Da fast alle Vorkenntnisse hatten, konnte Florian Kiendl RKC TL zügig von der Grundbewegung Deadlift zum 2 Hand Swing weitergehen und dort an Feinheiten arbeiten. Vom 2 Hand Swing ging es weiter zum 1 Hand Swing und die verschiedenen Möglichkeiten des Handwechsels. Aufbauend auf den Swing kamen wir nun zum Snatch, wo wir in Kleingruppen die verschiedenen Leistungslevels trainieren konnten. Ich denke so konnte jeder Teilnehmer all seine Fragen bestens beantwortet bekommen. Für den Clean kamen wir wieder alle in großer Runde zusammen. So einfach es doch aussehen kann, wenn die Kugel perfekt im Rack einrastet, so schwierig ist doch für die meisten die praktische Umsetzung. Von daher, nur viele Wiederholungen bringen dich einem sauberen Clean näher. Nicht verzweifeln, üben und irgendwann passt´s. :)




Nach so viel Technikkorrektur gab es abschließend ein nettes Workout, was aus den Ballistic Übungen und Krabbeln bestand. Alle Team Leader fanden es recht entspannt dabei zuzuschauen, alle anderen schwitzten ordentlich. Aber die anstehende Mittagspause musste sich ja auch verdient werden!

Nach dem Mittagessen ging es weiter mit Sebastian Müller RKC TL und dem Turkish Get Up. Es wurden alle Basics noch einmal durchgegangen, verschiedene Variationen gezeigt und an wirkungsvollen Korrekturübungen gearbeitet. Der TGU wird niemals langweilig, es gibt so viele Möglichkeiten ihn immer wieder neu zu erfinden. Niemals sollte er in einem Trainingsplan fehlen!


Nachdem nun auch der letzte Teilnehmer gut durch den TGU aufgewärmt und mobiliert war, ging es weiter mit mir und der Windmill. Ich mag diese Übung sehr, obwohl diese Übung oft missverstanden wird. Bei der Windmill geht es nicht darum, besonders weit die freie Hand zum Boden zu bekommen. Wessen Mobilität- und Stabilität es trotzdem zulässt, kann sich natürlich glücklich schätzen. Nein, es geht vielmehr darum einen raumgreifenden Hip hinge bei gleichzeitiger, möglichst großer Rotation der Brustwirbelsäule hinzubekommen, ohne die Stabilisierung der Wirbelsäule aufzugeben. Nicht so einfach, wenn es dann auch noch heißt über Kopf eine Kugel sicher zu halten.


Die letzte technisch anspruchsvolle Übung übernahm noch einmal Florian. Die Bent Press. Macht großen Spaß, wenn sie funktioniert, verlangt aber etwas Übung. Wird die Bent Press sauber ausgeführt kann man damit Gewicht über Kopf befördern, was mit einem Push Press oder Jerk nicht mehr möglich wäre. Ein Beispiel: Max Shank Master RKC beförderte so Moritz beim RKC II in die Luft... und Moritz wiegt eindeutig mehr als 60kg. Ok, Max ist eh von einem anderen Planeten!

Der erste Tag endete dann noch mit einem zweitem Workout. Ein lustiges Spiel namens "Reise nach Jerusalem", nur fehlte nicht ein Stuhl, sondern eine Kettlebell. Wer zu langsam war und keine Kugel hatte, den erwarteten Burpees und den Rest jede Menge Swings. Sehr amüsant zuzusehen. :)

Wer gut trainiert hat, der darf natürlich auch gut essen. Von daher, Grill an und Fleisch drauf!


Am Sonntag den zweiten Tag des Sommercamps, starteten Moritz Rammensee RKC TL und ich im kleinen Kreis mit einer individuellen Technikkorrektur aller BIG SIX Übungen. Ein persönliches Feedback für jeden einzelnen von großem Wert, denn nur mit konstruktiver Kritik kann man besser werden.

Nach Technik stand wieder Spaß auf dem Programm. Kettlebell Juggling im Sand. Ich liebe es, hat es doch immer etwas von Urlaub. Füße im Sand und ab geht´s. Die Kugeln flogen...

 

Macht immer wieder einen mega Spaß und jedes Mal sag ich mir, man sollte es einfach mehr üben.

Nach der Mittagspause ging es wieder gemeinsam mit Moritz und Sebastian und verschiedenen Squat und Pressvarianten weiter. Bei allen Kraftübungen übertreffen sich die Teilnehmer gerne gegenseitig und so wurde auch ordentlich Gewicht in die Luft gestemmt. Na gut, Moritz schafft auch mehr... . :)



Das Wochenende verging eigentlich viel zu schnell. Schon hieß es wieder Abschied zu nehmen. Doch ohne vorher noch einmal gemeinsam ordentlich zu kämpfen geht gar nicht. Von daher alle ran zum Abschlußworkout: Loaded Carries 30m über die Wiese... ich liebe es... und quer durch die BIG SIX. Geil und ordentlich geschwitzt. Ich danke an dieser Stelle noch einmal allen die dabei waren!


Es war ein schönes Zusammentreffen von unserer RKC Community die stetig wächst und ich freue mich schon auf ein baldiges Wiedersehen und im nächsten Jahr mit hoffentlich noch viel mehr Kettlebell begeisterten Menschen, mit oder ohne Trainingserfahrung. RKC Sommercamp 2016, wird kommen!


Vielen Dank auch an unseren Master RKC Robert Rimoczi, ohne ihn wäre die RKC noch lange nicht so etabliert in Deutschland. Mittlerweile kennt uns jeder der auf Qualität beim KB Training achtet.


Einen ganz besonderen Gruß möchte ich an dieser Stelle noch an eine bestimmte Person loswerden "Hey Nora, du bist ein Original! Eine Frau ganz auf meiner Wellenlänge. Ein bisschen verrückt und keinesfalls in irgendeine Schublade zu pressen. Bleib bitte so wie Du bist! Ein "laufender" Kettlebellsportler unter den Hardstylern, mit dem Herz am rechten Fleck!" Wir sehen uns, bis bald.


Nora zeigt uns "Hardstylern" den "Softstyle" beim Kettlebellsport.

Kommentare:

  1. Hey Pia,

    sehr schöne Zusammenfassung vom diesjährigen Sommer Camp.

    Hat Spaß gemacht. :)

    LG Sebastian

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  2. Hi Sebastian,
    freu mich auch schon auf nächstes Jahr! LG Pia.

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